ein frühling

Gedicht - der Frühling - Eine Lobeshymne für die Zeit des Erwachens, der Erneuerung

Lang ist's her, als Trauer, Hoffnungslosigkeit, Nebel und Unbehagen über den Tälern und über den Köpfen, den Gedanken, sich in den Menschenköpfen eingepflanzt haben und die stille Zeit, der Winter, sich als stilles, dunkles Gewand niedergelegt hat, zugedeckt den Menschen - in seiner Unmenschlichkeit diese Züge der kalten unwirtlichen Umgebung wahr- und angenommen.
Halb Trost, halb Verpflichtung richtet sich der Mensch zu Jahresende der Familie hin und sie tut es ihm gleich - Geschenke, Essen im Überfluss, zu viel. Zu viel Essen, zu viel Geschenke - ungewollt, zu viel Familie, ungewollt - Eigene Familie großes Fragezeichen: Erhofft?, ....
Neues Jahr, alte Hoffnungen, alte Ziele, alleine unerreicht?, Wo ist DER Mensch? Zum Leben schaffen braucht es Zwei, auf natürlichem Weg. Vielleicht eine kurze Liebelei, notgedrungen, fleischgeworden, erfüllt, befriedigt & gut. Bis wieder nüchtern.
Jetzt aber los: Neus Ziel, alles besser, Optimum, Romantik. Hoffnung! Es kommt der Mensch mit dem man IST, sein kann, jeder für sich, mit allen Stücken. Immer tolerant, immer fürsorglich, immer innig, - immer miteinander. Großes Vorhaben, Motivation, LEBEN.
Wie ein Blitz, die schier unkontrollierte Energie der Natur durchströmt den Körper eine unbeherrschbare Gewalt und lässt gleich einem Defibrillator den Körper zucken und zum Leben kommen.
Es ist da - das Gefühl - der Wille - die Kraft - es ist die Zeit des keimens - Zeit des Lebens - Frühling!

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